Motors of Growth
Impulse für die Fachkräftesicherung – MRN als Teil des EU-Projekts „Motors of Growth“
Wie können Regionen in Europa gemeinsam Lösungen entwickeln, um dem Fachkräftemangel zu begegnen? Die MRN GmbH ist Teil des neuen Interreg-Europe-Projekts „Motors of Growth“, das genau diese Frage adressiert.
Seit Projektauftakt im Mai 2025 arbeiten wir eng mit unseren 6 europäischen Partnern zusammen und tauschen uns über Strategien zur Fachkräftesicherung aus. Im Fokus stehen die Themen nachhaltiges Wachstum durch Innovation, interregionales Lernen und die aktive Einbindung regionaler Akteure.
Unsere Partner
- Region Västerbotten, Schweden
- CNA Emilia-Romagna, Italien
- Regionalrat der Normandie, Frankreich
- Ajuntament de Sant Quirze del Vallès, Spanien
- Nationale Arbeitsagentur, Bulgarien
- KMOP Policy Center, Belgien
Unsere Ziele
- Talente sichern – Fachkräfte anziehen und binden.
- Barrieren abbauen – Zugang zu Chancen und Ressourcen erleichtern.
- Rückkehr fördern – Regionen für Talente wieder attraktiv machen.
- Attraktivität steigern – Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern.
- Wachstum stärken – Nachhaltige regionale Ökosysteme aufbauen.
Europäische Partner zu Gast in der Metropolregion
Vom 22. bis 24. April 2026 war die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) Gastgeberin des dritten Study Visits im Rahmen des EU-Förderprojekts Motors of Growth und hieß die europäischen Partner in der Region willkommen.
Im Mittelpunkt stand eine Herausforderung, die viele Regionen betrifft: Wie gewinnen und halten wir Fachkräfte? Das dreitägige Programm beinhaltete dazu zahlreiche verschiedene Formate, die den rund 25 europäischen Gästen die Vielfalt bestehender Aktivitäten zur Fachkräftesicherung in der MRN aus erster Hand näherbrachte und das duale System für berufliche Bildung und Studium als zentralen Baustein der Fachkräftesicherung in Deutschland hervorhob.
Einen Einstieg in das System der beruflichen Bildung sowie dessen enge Verknüpfung mit den Bedürfnissen des regionalen Arbeitsmarkts bot die IHK Rhein-Neckar. Mit Andreas Jankowitsch, Kanzler der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit, tauschten sich die Teilnehmenden intensiv über das duale Studienprogramm aus. Deutlich wurde dabei, wie eng Hochschulbildung, öffentliche Arbeitsverwaltung und Arbeitsmarktpolitik in Deutschland verzahnt sind, um langfristig Fachkräfte zu sichern.
Ein weiteres Highlight war der Besuch des Bildungszentrums von Freudenberg in Weinheim, bei dem die Teilnehmenden direkt mit dem Praxispart der dualen Ausbildung in Berührung kamen sowie erfolgreiche Projekte wie das MINT-Trio und den Girls’ Day kennenlernten.
Experten des Welcome Centers Rhein-Neckar teilten praxisnahe Ansätze zur Integration internationaler Fachkräfte. Zudem präsentierte die Stadt Viernheim in Person von Bürgermeister und ZMRN-Vorstandsmitglied Matthias Baaß sowie der Gleichstellungsbeauftragten Maria Lauxen-Ulbrich ihre Projekte zur Gewinnung internationaler Fachkräfte im Bereich der Kinderbetreuung. Das Heidelberger Ausbildungshaus war Best-Practice-Beispiel zum Thema bezahlbarer Wohnraum für angehende Fachkräfte.
Die in der MRN gewonnenen Erkenntnisse werden direkt in die nächste Projektphase einfließen und die europäischen Partner dabei unterstützen, ihre regionalen politischen Maßnahmen zur Fachkräftesicherung weiter zu verbessern.
Europäische Partner zu Gast in der Region
Einblicke in das Duale System
Duale Ausbildung in der Praxis
Best Practice Beispiele aus der Region
Weitere Informationen zum Projekt
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Nina LehmannProjektleiterin Arbeitsmarkt und Bildung