Elektronische Vergabe
Aufgrund der Komplexität im öffentlichen Auftragswesen ist sowohl für Unternehmen als auch für Vergabestellen der bürokratische Aufwand bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sehr hoch. Ziel des Projekts „Elektronische Vergabe“ ist es, die Vergabepraxis möglichst einfach und effizient zu gestalten.
auftragsboerse.de, die E-Vergabeplattform für die Metropolregion Rhein-Neckar, erlaubt Behörden und Unternehmen, ihre Vergabevorgänge einfach und effizient zu gestalten. Bau- und Handwerksbetriebe aber auch Lieferanten und Dienstleister finden dort die Ausschreibungen öffentlicher Auftraggeber sowie deren Eigenbetrieben. Für Unternehmen, die sich auf Ausschreibungen bewerben, ist die Nutzung von auftragsboerse.de kostenfrei.
zur E-VergabeplattformDie E-Vergabe mit auftragsboerse.de wird durch den Ausschreibungsdienst der Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH und Co.KG umgesetzt. Die Vergabesoftware stammt von der Administration Intelligence AG.
auftragsboerse.de startete 2006 zunächst als Bekanntmachungsplattform für öffentliche Aufträge im Dreiländereck Baden-Hessen-Pfalz. Zentrales Anliegen war es, öffentliche Ausschreibungen aus der MRN an einer Stelle im Internet zu bündeln, um den Rechercheaufwand für Unternehmen zu verringern. Da hiermit bei weitem noch nicht alle Optimierungspotenziale ausgeschöpft waren, erweiterte man das Angebot im Jahr 2009 um eine regionale E-Vergabelösung. Die Weiterentwicklung des Angebotes im Verbund wurde 2010 mit dem Preis des Bundeswirtschaftsministeriums „Innovation schafft Vorsprung“ ausgezeichnet. Die Erfahrungen der teilnehmenden Kommunen und Unternehmen flossen 2014 in eine umfassende Neugestaltung des Portals ein.
Kooperatives E-Government in föderalen Strukturen
Das Projekt ist Teil des 2010 initiierten Modellvorhabens „Kooperatives E-Government in föderalen Strukturen“. In diesem wird am Beispiel der Metropolregion Rhein-Neckar gezeigt, wie Vernetzung und der sinnvolle Einsatz von IT dazu beitragen, Verwaltungsvorgänge kundenfreundlicher, einfacher, schneller und kostengünstiger zu gestalten. Partner sind die Länder Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz.