Arbeitskreis Digitalisierung und E-Government
Der Arbeitskreis Digitalisierung und E-Government der Metropolregion Rhein-Neckar fördert den interkommunalen Austausch und die aktive Zusammenarbeit zwischen den Kommunen, Unternehmen und weiteren Akteuren der Region. Er wurde ursprünglich für die Chief Digital Officers (CDOs) der 15 Stadt- und Landkreise ins Leben gerufen und ist inzwischen auf alle Kommunen der MRN ausgeweitet worden. Zudem sind Vertreter der Industrie- und Handelskammern (IHKn) sowie der Handwerkskammern (HWKn) aktiv beteiligt.
Ziel des Arbeitskreises ist es, eine nachhaltige und effektive digitale Transformation in der Region voranzutreiben. Zu diesem Zweck finden zweimal jährlich Sitzungen statt, in denen aktuelle Themen und Herausforderungen im Bereich Digitalisierung und E-Government besprochen werden. Dabei können die Mitglieder ihre Themen einbringen und gemeinsam Lösungen erarbeiten. Die Kommunen übernehmen die Rolle des Agenda-Setters, sodass die wichtigsten regionalen Anliegen und Fragestellungen fokussiert werden.
Organisation und Arbeitsweise
Der Arbeitskreis Digitalisierung und E-Government bildet den operativen Umsetzungsarm des Lenkungskreises „Kooperationsraum Verwaltungsmodernisierung in föderalen Strukturen“.
Struktur und Zusammenarbeit:
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Aktive Beteiligung der Mitglieder: Die Themen werden direkt von den Mitgliedern eingebracht, wobei die Kommunen die Agenda bestimmen.
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Thementreiber und Vorsitzende: Jeweils ein Vertreter pro Bundesland übernimmt die Rolle des Thementreibers und Vorsitzenden, sodass insgesamt drei Personen für die Leitung des Arbeitskreises verantwortlich sind.
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Enge Zusammenarbeit: Es erfolgt eine enge Abstimmung und regelmäßiger Austausch zwischen den Thementreibern und der Geschäftsstelle der MRN. Hierdurch wird sichergestellt, dass die Anliegen der Mitglieder schnell und effizient bearbeitet werden.
Die Aufgaben des Arbeitskreises umfassen:
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die Identifizierung und Priorisierung von Projekten mit hohem Innovations- und Transferpotenzial,
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die fachliche Begleitung von Pilotvorhaben im Reallabor Metropolregion Rhein-Neckar,
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den Wissenstransfer zwischen kommunaler, Landes- und Bundesebene sowie
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die Koordination gemeinsamer Aktivitäten in den Themenfeldern Digitalisierung, Verwaltungsmodernisierung und E-Government.
Darüber hinaus werden regelmäßig Sachstandsberichte zu laufenden Projekten in der Metropolregion präsentiert, um einen transparenten Überblick über den Fortschritt der Digitalisierungsinitiativen zu geben. Durch diese enge Zusammenarbeit schafft der AK einen Raum für Austausch, Koordination und Innovation. Er trägt entscheidend dazu bei, dass digitale Lösungen bedarfsgerecht, praxistauglich und flächendeckend umgesetzt werden und die digitale Zukunft der Region gestaltet werden kann.
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