Auftakt der Social Economy Roadshow in Speyer – Impulse für eine starke Sozialwirtschaft in der gesamten Region
Mit der Auftaktveranstaltung in Speyer startet die Social Economy Roadshow durch die Pfalz. Rund 25 Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft tauschten sich über Chancen und Herausforderungen sozialer Unternehmen aus und diskutierten, wie Kooperationen gestärkt und neue Begegnungsorte geschaffen werden können. Ziel ist es, Impulse für die gesamte Metropolregion Rhein-Neckar zu setzen und die regionale Sozialwirtschaft nachhaltig zu stärken.
Die Veranstaltung an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer wurde von der Metropolregion Rhein-Neckar in Kooperation mit der Stadt Speyer organisiert. Nach der thematischen Einordnung durch Irmgard Münch-Weinmann, Beigeordnete der Stadt Speyer, sowie Kristine Clev, Europareferentin beim Verband Region Rhein-Neckar, folgten praxisnahe Impulse von Matthias Henel (Social Economy Cluster Mannheim), Felix Goldinger (Stabsstelle Information und Transformation, Bistum Speyer) und Claudia Fischer (Pionierprojekt „Alte Eisdiele“ in Lachen-Speyerdorf).
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie soziale Innovationen vor Ort gestärkt und sektorübergreifende Kooperationen weiter ausgebaut werden können. Die Social Economy umfasst Unternehmen und Initiativen, die gesellschaftliche Herausforderungen mit unternehmerischen Mitteln angehen. Ein zentrales Fazit: Die Social Economy lebt von starken Netzwerken, verlässlichen Partnerschaften und physischen Orten der Begegnung, an denen neue Ideen entstehen und gesellschaftlicher Zusammenhalt konkret wird.
Mehrwert für die gesamte Metropolregion
Die Roadshow versteht sich ausdrücklich nicht als Einzelveranstaltung, sondern als regionaler Impulsprozess. Ziel ist es, Kommunen, Institutionen und Initiativen in der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar miteinander zu vernetzen, gute Beispiele sichtbar zu machen und bedarfsgerechte Unterstützungsangebote zu entwickeln.
Gerade angesichts tiefgreifender struktureller Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft wie z.B. Klimawandel, demographischer Wandel, Technisierung und Digitalisierung, Demokratiegefährdung – kommt sozialen Unternehmen und gemeinwohlorientierten Initiativen eine wachsende Bedeutung zu. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung, gesellschaftlichen Integration sowie zur Innovationsfähigkeit und Resilienz der Kommunen.
Die Metropolregion Rhein-Neckar sieht in der gezielten Förderung der Social Economy als Innovationsträger daher einen strategischen Ansatz, um regionale Entwicklung ganzheitlich zu gestalten: wirtschaftlich tragfähig, sozial ausgewogen und nachhaltig.
Einbettung in das EU-Projekt SECON
Die Roadshow ist Teil des EU-geförderten Projekts SECON (Social Economy – Regional Policies for Supporting Social Economy Enterprises). Ziel des Projekts ist es, politische Strategien und Förderinstrumente zur Unterstützung sozialer Unternehmen auf regionaler Ebene weiterzuentwickeln.
Am 22. und 23. April 2026 treffen sich die Projektpartner aus neun europäischen Ländern in Mannheim, um Erfahrungen auszutauschen und konkrete Handlungsempfehlungen zu diskutieren. Die Erkenntnisse fließen direkt in die weitere Ausgestaltung regionaler Unterstützungsangebot ein.
Weitere Informations- und Austauschveranstaltungen im Rahmen der Roadshow sind an verschiedenen Standorten in der Metropolregion Rhein-Neckar geplant.
Mehr Informationen: SECON / Social Economy | Metropolregion Rhein-Neckar
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