SECON-Treffen in der Metropolregion Rhein-Neckar bringt Social Economy voran
Beim SECON-Projekttreffen in der Metropolregion Rhein-Neckar tauschten sich Partner aus mehreren europäischen Ländern über Wege zur Stärkung der Sozialwirtschaft aus. Im Mittelpunkt standen politische Ansätze, regionale Praxisbeispiele und die Frage, wie soziale Innovationen künftig noch wirksamer unterstützt werden können.
Wie können Regionen soziale Innovationen gezielt fördern und die Sozialwirtschaft nachhaltig stärken? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Partner des europäischen Projekts SECON am 22. und 23. April 2026 in der Metropolregion Rhein-Neckar. SECON steht für „Social Economy – Regional Policies for supporting Social Economy Enterprises“ und verfolgt das Ziel, die politischen Rahmenbedingungen für die Sozialwirtschaft weiterzuentwickeln und den Austausch guter Praxis zwischen europäischen Regionen zu stärken.
Der Verband Region Rhein-Neckar war Gastgeber des 7. interregionalen Projekttreffens. Projektpartner, politische Entscheidungsträger und regionale Akteure kamen an zwei Tagen zusammen, um bisherige Projektergebnisse auszuwerten, Erfahrungen auszutauschen und nächste Schritte für die weitere Entwicklung der Social Economy zu diskutieren.
Austausch über Politikansätze und regionale Erfahrungen
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein Workshop, der als offenes Arbeitsformat für fachlichen Austausch und gemeinsames Lernen angelegt war. Die Teilnehmenden blickten auf die bisherigen Fortschritte im Projekt, bewerteten die Wirksamkeit angestoßener Maßnahmen und berieten darüber, an welchen Stellen politische Instrumente weiterentwickelt werden können. Dabei ging es insbesondere um die Frage, wie Unterstützungsstrukturen für sozialwirtschaftliche Akteure wirksamer, zielgerichteter und nachhaltiger ausgestaltet werden können. Das Treffen bot den Partnern zugleich Raum, regionale Erfahrungen miteinander auszutauschen, Herausforderungen offen anzusprechen und voneinander zu lernen.
Praxisbeispiele aus Mannheim und der Region
Ergänzt wurde das Projekttreffen durch Informationsbesuche in Mannheim und der Region. Vorgestellt wurden lokale Initiativen und Beispiele sozialer Innovation, die zeigten, wie soziale Unternehmen und gemeinwohlorientierte Entwicklungen vor Ort unterstützt werden können. Der direkte Austausch mit regionalen Akteuren machte deutlich, wie wichtig starke Netzwerke, verlässliche Unterstützungsstrukturen und eine enge Verzahnung von Politik und Praxis für die Weiterentwicklung der Sozialwirtschaft sind.
Wichtiger Impuls für die weitere Projektarbeit
Für die Metropolregion Rhein-Neckar ist SECON ein wichtiger Baustein, um das Thema Social Economy stärker sichtbar zu machen und weiter in der Regionalentwicklung zu verankern. Das Treffen in der Region war ein wichtiger Schritt, um die bisherigen Ergebnisse des Projekts zusammenzuführen und die weiteren Schritte vorzubereiten.
Die Erkenntnisse aus den Gesprächen und Arbeitsformaten werden in die weitere Projektarbeit auf regionaler und europäischer Ebene einfließen. SECON setzt damit weiterhin Impulse für eine widerstandsfähige, inklusive und zukunftsorientierte Entwicklung der Sozialwirtschaft in Europa.
Weitere Informationen über SECON und anstehende Aktivitäten erhalten Sie von den regionalen Projektpartnern, auf der Projekt-Website und in den Sozialen Medien:
- Webseite Verband Region Rhein-Neckar: https://m-r-n.com/themen-projekte/secon-social-economy/
- Webseite INTERREG: https://www.interregeurope.eu/secon
- Facebook: https://www.facebook.com/profile.php?id=100093083107402
- LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/secon-project-interreg-europe/ (englisch)
- Twitter: https://twitter.com/SeconProject_eu
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