75. Sitzung des Ausschusses für Regionalentwicklung und Regionalmanagement: Schwerpunkte bei Resilienz, sozialer Innovation und digitaler Kulturförderung
Ein wesentlicher Schwerpunkt der Sitzung des ARR war der Grundsatzbeschluss zur Stärkung des baulichen Bevölkerungs- und Zivilschutzes in der Metropolregion Rhein-Neckar. Mit diesem Beschluss wird die Entwicklung eines länderübergreifend abgestimmten Schutzraum- und Zufluchtskonzepts angestoßen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der zuständigen Behörden in der Region zu intensivieren, bestehende Strukturen besser zu vernetzen und gemeinsame Grundlagen für künftige Schutz- und Krisenreaktionskonzepte zu schaffen. Der Ausschuss betont dabei ausdrücklich, dass es sich zunächst um einen fachlichen und koordinierenden Prozess handelt, der keine operative Umsetzung einzelner Schutzraumplanungen auslöst.
Ebenfalls beschlossen wurde das Impulspapier zur Stärkung der Social Economy im Rahmen des EU-Projekts SECON. Das Papier bietet eine erste strukturierte regionale Einordnung der Sozialwirtschaft in der Metropolregion Rhein-Neckar und zeigt Potenziale auf, wie gemeinwohlorientierte Unternehmen, Initiativen, Vereine und Genossenschaften zur regionalen Entwicklung beitragen können. Die Ergebnisse sollen als Orientierung dienen und die weitere Stärkung sozialwirtschaftlicher Ansätze in der Region unterstützen.
Einen weiteren Schwerpunkt bildete die regionale Kultur- und Tourismusplattform „Was geht Rhein-Neckar“. Die Plattform entsteht im Rahmen des Smart-Region-Projekts und ist seit Juni 2026 im Testbetrieb gestartet. Ziel ist es, Kultur-, Veranstaltungs- und Freizeitangebote in der Metropolregion Rhein-Neckar über eine gemeinsame digitale Plattform sichtbar zu machen. Neben dem Aufbau einer regionsweiten Dateninfrastruktur steht dabei auch die attraktive Präsentation, Bewerbung und Ausspielung einzelner Events und Kulturangebote im Mittelpunkt. Damit wird erstmals ein einheitlicher digitaler Zugang zu entsprechenden Informationen über die Grenzen der drei Bundesländer hinweg geschaffen – und zugleich ein niedrigschwelliger Einstiegspunkt für Bürgerinnen und Bürger, Gäste sowie Kultur- und Freizeitanbieter geschaffen, die Vielfalt der Region zu entdecken und zu nutzen.
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